Gefühle sind der Kompass

Gefühle haben in der abendländischen Kultur keinen besonderen Ruf. Ihre Missachtung lässt sich bis in die Antike hinein zurückverfolgen. Von Platon über Aristoteles bis heute gilt die Vernunft als überlegene Instanz – Gefühle werden dagegen als eher primitiv, unzuverlässig und gefährlich abgetan.

Erst in den letzten Jahren rücken die Gefühle mehr und mehr in den Fokus der Wissenschaft. Antonio R. Damasio ist einer der Wissenschaftler, die ihnen zu einem neuen Ruf verholfen hat. In seinem Buch Ich fühle also bin ich beschreibt er, dass es vor allem unsere Gefühle sind, die uns durch die vielenfältigen Dimensionen unseres Alltags führen…

Bei Spiegel online habe ich einen Artikel über Damasio gefunden, der anschaulich beschreibt, auf welche Weise unsere Gefühle uns führen und uns zu einem sicheren Platz in der Welt verhelfen.

Wo sind deine Gefühle dir ein wichtiger Kompass gewesen?

Der sechste Sinn gehört dem ganzen Körper

Jeder kennt die fünf Sinnesorgane – und natürlich auch den siebten Sinn. Der sechste Sinn ist so selbstverständlich, dass wir ihn in der Regel vergessen und kaum bedenken – unser Körpersinn. Zahlreiche Rezeptoren an Muskeln, Sehnen und Knochen vermitteln uns ein Gefühl für unseren Körper und für unsere Bewegungen im Raum – jeden Augenblick und ohne, das wir es bewusst wahrnehmen.

Bei Zeit online habe ich einen Artikel gefunden, der unseren Körpersinn wunderbar anschaulich beschreibt. Es lohnt sich ihn zu lesen. Mich hat er – mitten in meinen alltäglichen Bewegungen – zum Staunen gebracht.

Der verlorene Geschmack

Ich habe mich schon oft gefragt, wo eigentlich der Geschmack der Tomaten geblieben ist… Bei ZEIT online entdeckte ich die Video-Serie Dr. Max erklärt die Welt. Dort werden interessante wissenschaftlicher Erkenntnisse alltagstauglich erklärt.

https://youtu.be/xsbkUm81eZA

In seinem letzten Video erläutert Dr. Max, dass Tomaten ihren Geschmack verlieren, weil sie in einer Umgebung aufwachsen, die sie verwöhnt und unterfordert. Sie wurzeln nicht mehr in der Erde, sondern in Steinwolle. Sie werden regelmäßig mit Nährlösungen versorgt. Ihnen geht es einfach zu gut. Sie müssen keinerlei Stress mehr durchleben – und verlieren damit ihren Geschmack und ihre Originalität.

Uns Menschen geht es wie den Tomaten. Erst durch die Reibung mit den Hindernissen und Engpässen des Lebens wachsen Werte und unser individueller Geschmack. Entwicklung ohne Wachstumsstress fördert geschmacklose Beliebigkeit – aber keine Reife. Jemandem die beste Lösung zu präsentieren – statt ihn darin zu unterstützen, dass er sie sich erarbeitet kann – scheint mir ein folgenschwerer Geschmackszerstörer zu sein…

Was für eine Herausforderung an die Pädagogik und die Führung…

Familienkonferenz im Netz

Heute morgen fand ich bei der Zeit den Artikel Rafi ist online. Darin beschreibt ein Vater (und Journalist), wie seine gesamte Familie gelernt hat, mit dem Internet zu leben. Beim Lesen ging mir das Herz auf – und ich sass die ganze Zeit schmunzelnd vor dem Bildschirm.

Es ist erstaunlich, mit wie viel Spaß der Wechsel ins Informationszeitalter gelingt, wenn Eltern vorgehen und mitgehen.

Der Preis Great Place to Work geht an Carpus + Partner

Gerade flattert der virtuelle Newsletter von Carpus + Partner bei mir herein – und ich bin vor Freude ganz aus dem Häuschen.

Dieses mittelständische Unternehmen aus Aachen hat gerade in Berlin den Preis für Great Place to Work – Deutschlands beste Arbeitgeber 2008 bekommen, den das Magazin Capital an die 100 Besten (aus Sicht der Arbeitnehmer) verliehen hat.

Günter Carpus steht für unkonventionelle Sichtweisen und Wege in die Zukunft, Peter Winkler verkörpert den Teamgeist und das gemeinschaftliche Wirken. Zusammen sind sie mit ihrem Unternehmen erfolgreich geworden und haben einen kooperativen Geist des Bauens ins Leben gerufen. Ich habe über die letzten Jahre immer weider bestaunt, wie sie durch ihre unkonventionellen Wegen eine Unternehmenskultur entwickelt haben, die auf Mitmenschlichkeit und partnerschaftlichen Kooperation – auch mit ihren Kunden – beruht.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis.
Ich freue mich mit euch!