
Im Mai 2009 habe ich für eine Woche meine Schwester Andrea Danowsky in ihrer physiotherapeutischen Praxis besucht. In einem Interview hat sie mit mir danach über ihr Verständnis von einer ganzheitlichen Physiotherapie gesprochen.
Daraus ist zwischen uns eine sehr spannende interdisziplinäre Kooperation gewachsen: Wenn ich das Gefühl habe, ein Kunde kommt in seinem Veränderungsprozess nicht weiter, weil er in alten Körperstrukturen festhängt, hat sie oft hilfreiche Hinweise für mich. Und wenn sie in ihrer Praxis erlebt, dass Körpersymptome durch Lebenskrisen, Beziehungskonflikte oder verdrängte Gefühle mitverursacht werden, findet sie oftmals in der Kombination mit meinem Knowhow innovative Behandlungsmöglichkeiten.
Seit Anfang des Jahres ist Andrea nun Partnerin in der Praxis, in der sie bereits seit einigen Jahren freiberuflich gearbeitet hat. Gleichzeitig hat sie angefangen, über ihre Sicht zur Physiotherapie in einen Blog zu schreiben. Ich staune, mit wie viel Elan und Leidenschaft sie sich für das einsetzt, was ihr am Herzen liegt.
Es macht Spass, mit jemandem Hand in Hand zu arbeiten. Wenn es dann auch noch die eigene Schwester ist, ist es ein Geschenk des Himmels.
Am Donnerstag 29.10.2009 können Sie mich um 19 Uhr in der Berliner Urania treffen. Dort bin ich zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion eingeladen worden. Das Thema ist : Vertrauen statt Angst – Über den Nutzen eines gefürchteten Gefühls.
Kaum etwas schadet dem Vertrauen in uns, in andere und in die Zukunft so sehr wie Angst. Sie verengt unsere Wahrnehmungen und zerstört auf Dauer Gesundheit und Glück. Was ist zu tun oder zu lassen, damit uns diese Emotion mehr nützt als schadet? Wie können wir lernen, mit unserer Furcht richtig umzugehen? Können wir Angst in Vertrauen wandeln? Welche Rolle spielt dabei das Denken, welche der Körper?
Dr. Jan Hendrik Taubert wird den Abend moderieren – zuerst als Gespräch zwischen Dr. Klaus Jürgen Grün und mir und anschließend als Dialog mit dem Publikum.
Grün spricht sich dabei für mehr Urvertrauen aus. Der Philosoph und Managementberater knüpft an sein neues Buch Angst – vom Nutzen eines gefürchteten Gefühls an. „Ausbeuter der Angst haben ein leichtes Spiel, weil wir richtige nicht von falschen Gefahren unterscheiden können. Wer zu seinen Neigungen und Wünschen steht, braucht weniger Angst bei sich und anderen aufzubauen.“
Ich plädiere für eine neue Fehlerkultur und einen konstruktiven Umgang mit Gefühlen. Damit sich Angst in Vertrauen wandeln kann, ist es wichtig, zu den eigenen Schwächen stehen zu können und Fehler einzugestehen – und dafür respektiert und geachtet zu werden.
Und was würden Sie dazu sagen?
Vor 3 Jahren ging diese Seite online. Ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich war – und wie mutig mir damals die Idee erschien, einen Podcast in meine Seite zu integrieren.
Inzwischen hat sich im Netz viel bewegt… und in mir ist der Wunsch nach mehr Spielraum gewachsen. Ich habe mich daher entschieden, meine Seite mutltifunktional aufzurüsten, sodass ich sowohl sprechen und schreiben, wie auch fotografieren und filmen kann…
In den nächsten Tagen wird der Relaunch meiner Seite online gehen. Damit ändern sich meine RSS-Feeds. Für alle, die schon jetzt wählen, dass sie auch weiterhin dabei sein wollen, hier die Links:
Beiträge: http://christianewindhausen.de/?feed=rss2
Kommentare: http://christianewindhausen.de/?feed=comments-rss2
Ich freue mich, wenn Sie weiterhin bei mir – so dann und wann – vorbeischauen.
Andrea Danowsky ist seit 20 Jahren Physiotherapeutin. Jeden Tag kommen Menschen zu ihr, um mit ihrer Hilfe einen neuen Kontakt zum eigenen Körper zu finden. Ich habe sie 1 Woche lang in ihrer Praxis begleitet – und gestaunt. Wie viel Gefühle in jedem Körper wohnt… Wie sich materialisierte Gefühle unter ihren Händen wieder zu dem wandelt, was sie ursprünglich einmal war – Liebe und Wohlwollen.
In diesem Interview spreche ich mit Andrea Danowsky über die Zukunft der Physiotherapie im 21. Jahrhundert. Und ich erfahre, wie wichtig es ist, dass sich die Physiotherapie mit der Psychologie verbindet.
Nadine Teichgräber wurde mit Ende 20 Geschäftsführerin einer Kaufhof-Filiale in Köln. Ich war einen Tag lang an ihrer Seite unterwegs. Ich wollte den Alltag einer Führungskraft in einem Kaufhaus hautnah erleben… Und mich hat interessiert, was jungen Führungskräfte heute erfolgreich macht…
Es war ein sehr spannender Tag – voll mit inspirierenden Erfahrungen. In einem abschließenden Interview mit mir hat Nadine Teichgräber darüber gesprochen, wie ihre Kindheit in der DDR sie mit einem Selbst-Bewusstsein ausgestattet hat, dass sie zu einer gute Führungskraft hat werden lassen.
Kriege traumatisieren bis in die 3. Generation, denn sie verändern den Umgang mit unseren Gefühlen. So hat die Geschichte des 19. Jhd. große Auswirkungen darauf, wie wir heute Beziehungen leben. Wir leben in einer Zeit, in der Veränderung überall und ständig geschieht. Wer sich mit dem Strom der Zeit bewegen möchte, muss beweglich werden. Jedes Paar steht heute vor der Aufgabe, gemeinsam einen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Wer in diesen Zeiten beziehungsfähig werden möchte, braucht einen neuen Umgang mit den Gefühlen. Diesen Vortrag habe ich im März in Kiel gehalten. Er ist in ganzer Länge zu hören.
Nach wie vor gehören die Auswirkungen eines Kaiserschnitts zu den tabuisierten Themen in Medizin und Psychologie. Ein nicht bearbeiteter traumatischer Kaiserschnitt führt jedoch häufig zu Krisen in der Partnerschaft. Auf der Hebammen-Fachtagung von Weleda habe ich im Oktober 2006 einen Vortrag über Emotionale Nach-Wehen nach dem Kaiserschnitt gehalten. Er ist hier in ganzer Länge zu hören.
So ist es auf der Titelseite des aktuellen Time Magazins zu lesen. Das Informationszeitalter bietet jedem Einzelnen die Möglichkeit mitzuwirken. Versuchen Sie es doch auch einmal. Es braucht einfach ein bisschen Neugier…
Mit Anfang 20 sind die jungen Erwachsenen heute so anders als wir es waren… Mit ihrem Handicap geben sie unser Zukunft eine Chance. Ich lerne mit Begeisterung von denen, die nach mir kommen. Sie fordern mich heraus und fördern mein Bestes.
Wer sich an eine Führungsaufgabe in der Schule wagt, muss seine Schule und seine Kollegen jetzt durch Veränderungs-
prozesse steuern… Es gibt mehr Lehrer als ich dachte, die sich für die Schule einen Weg mit Herz wünschen.